Manchmal sind es die einfachsten Dinge, die besonders gut schmecken. So wie ein ungarischer Brotzeitteller mit Kolbász. Ein paar Scheiben würzige Kolbász, frisches Brot, knackige Paprika und Gurke – schon steht eine ungarisch inspirierte Brotzeit auf dem Tisch, die kaum Arbeit macht. Dieser ungarische Brotzeitteller mit Kolbász ist nicht nur schnell vorbereitet, sondern weckt bei mir auch Erinnerungen an früher.
Werbung – Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Kooperation mit PICK.
Eine ungarische Brotzeit mit Kindheitserinnerungen
Manche Lebensmittel verbinden wir mit ganz bestimmten Erinnerungen. Bei mir gehören die ungarischen Wurstspezialitäten von PICK dazu.
Früher brachte mein Vater gelegentlich PICK Salami vom Einkaufen mit. Das war damals für uns etwas Besonderes. Während andere Wurstsorten ganz selbstverständlich auf dem Tisch standen, war die ungarische Salami etwas, auf das wir uns richtig freuten.
Umso schöner war es, bei der Zusammenarbeit mit PICK diesen vertrauten Geschmack wiederzuentdecken.
Die Geschichte des Unternehmens reicht bis ins Jahr 1869 zurück. Besonders die Verbindung aus ungarischer Wursttradition, würzigen Aromen und sorgfältiger Reifung macht diese Spezialitäten interessant.
Für meinen Brotzeitteller habe ich Kolbász mit frischem Gemüse und Brot kombiniert. Das ist unkompliziert, herzhaft und genau das Richtige, wenn man keine Lust hat, lange in der Küche zu stehen.
Ungarischer Brotzeitteller mit Kolbász – Zutaten
Für 2 Personen
- 150–200 g Kolbász
- ½ Baguette oder einige Scheiben Bauernbrot
- 1 rote Paprika
- ½ gelbe Paprika
- ½ Salatgurke
- 2 Tomaten
- 100 g Frischkäse
- etwas frische Petersilie oder Schnittlauch
- nach Belieben Butter, Senf oder Meerrettich
Optional:
- Gewürzgurken
- eingelegte Zwiebeln
- Radieschen
- etwas Paprikapulver zum Bestreuen
Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten
Kochzeit: keine
Schwierigkeit: einfach
So bereitest du den ungarischen Brotzeitteller zu
1. Brot vorbereiten
Das Baguette oder Bauernbrot in Scheiben schneiden. Besonders gut passt ein Brot mit knuspriger Kruste. Wer mag, kann die Brotscheiben kurz anrösten. Notwendig ist das aber nicht.
2. Kolbász schneiden
Die Kolbász, falls nötig, von der nicht essbaren Hülle befreien und in Scheiben schneiden. Je nach Sorte dürfen die Scheiben ruhig etwas dicker sein, damit der würzige Geschmack gut zur Geltung kommt.
3. Gemüse vorbereiten
Paprika, Gurke und Tomaten gründlich waschen. Die Paprika entkernen und in Streifen schneiden. Die Gurke in Scheiben und die Tomaten in Spalten schneiden.
4. Frischkäse anrichten
Den Frischkäse in eine kleine Schale füllen. Nach Geschmack mit etwas Schnittlauch, Petersilie oder Paprikapulver verfeinern.
5. Brotzeitteller zusammenstellen
Die Kolbászscheiben auf einem großen Holzbrett oder einer Platte anrichten. Brot und Gemüse daneben verteilen. Die Frischkäseschale dazustellen.
Besonders appetitlich sieht es aus, wenn die roten und gelben Paprikastreifen, die grünen Gurkenscheiben und die Tomaten in kleinen Gruppen nebeneinanderliegen.
Jetzt kann sich jeder nach Lust und Laune bedienen.
Warum Kolbász und frisches Gemüse so gut zusammenpassen
Kolbász bringt bereits reichlich Würze mit. Deshalb braucht es keine aufwendige Beilage und auch keine zusätzliche Sauce.
Die knackige Paprika sorgt für einen leicht süßlichen Geschmack, während Gurke und Tomaten eine angenehme Frische mitbringen. Zusammen mit dem milden Frischkäse entsteht ein schöner Ausgleich zur kräftigen Wurst.
Besonders wichtig finde ich dabei die Qualität der Zutaten. Da nichts gekocht wird, kommt es ganz auf den Eigengeschmack von Brot, Wurst und Gemüse an.
Tipps und Varianten für deine ungarische Brotzeit
Mit Senf oder Meerrettich
Wenn du es etwas kräftiger magst, stelle zusätzlich eine kleine Schale mit Senf oder Meerrettich auf den Tisch. Beides harmoniert mit der würzigen Kolbász.
Mit eingelegtem Gemüse
Gewürzgurken und eingelegte Zwiebeln bringen eine säuerliche Note auf den Brotzeitteller. Gerade bei kräftig gewürzten Wurstsorten ist das eine leckere Ergänzung.
Als Low-Carb-Brotzeit
Auch ohne Brot lässt sich der Teller genießen. Verwende einfach etwas mehr Gurke und Paprika. Die Gemüsestücke kannst du mit Frischkäse bestreichen und mit Kolbász belegen.
Als Brotzeitplatte für Gäste
Wenn mehrere Personen mitessen, kannst du die Zutaten auf einem großen Holzbrett anrichten. Ergänze die Platte beispielsweise um Käsewürfel, Radieschen oder verschiedene Brotsorten.
So entsteht ohne viel Aufwand eine abwechslungsreiche kalte Mahlzeit.
Kann man den Brotzeitteller vorbereiten?
Ja, die einzelnen Zutaten lassen sich gut vorbereiten. Besonders praktisch ist das, wenn du den Brotzeitteller für Gäste anrichten möchtest.
Die Kolbász kannst du bereits vorher aufschneiden und bis zum Servieren abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.
Auch Paprika und Gurke lassen sich vorbereiten. Die Tomaten würde ich allerdings erst kurz vor dem Servieren schneiden, damit sie nicht zu viel Flüssigkeit verlieren.
Das Brot schmeckt frisch am besten und sollte deshalb möglichst erst unmittelbar vor dem Essen geschnitten werden.
Wenn du die gesamte Platte vorbereitest, stelle sie gut abgedeckt in den Kühlschrank und hole sie erst zum Servieren heraus.
Was passt noch zu Kolbász?
Wenn du den würzigen Geschmack der ungarischen Wurst magst, gibt es noch weitere Möglichkeiten, sie mit frischen Zutaten zu kombinieren.
Eine schöne Ergänzung ist mein Paprika-Tomaten-Salat mit Kolbász. Hier stehen knackiges Gemüse und die würzige Wurst ebenfalls im Mittelpunkt.
Auch der Tomaten-Salami-Salat mit PICK Salami ist eine gute Idee, wenn du ein schnelles, kaltes Gericht suchst.
Noch mehr Anregungen findest du in meiner Sammlung Schnelle Küche mit Salami – einfache Rezepte mit PICK Salami.
Fazit: Eine herzhafte Brotzeit ohne großen Aufwand
Ein ungarischer Brotzeitteller mit Kolbász zeigt, dass eine leckere Mahlzeit nicht kompliziert sein muss. Die würzige Wurst, frisches Gemüse und gutes Brot ergänzen sich wunderbar. Alles ist innerhalb weniger Minuten vorbereitet und lässt sich nach Geschmack verändern.
Für mich ist dieser Brotzeitteller aber auch ein kleines Stück Erinnerung. Denn manchmal braucht es nur einen vertrauten Geschmack, um sich an die besonderen Kleinigkeiten von früher zu erinnern.
