Ein Slowcooker ist aus vielen Küchen nicht mehr wegzudenken, besonders wenn wenig Zeit zum Kochen bleibt. Durch langsames Garen bei niedriger Temperatur entstehen besonders zarte Gerichte mit intensivem Geschmack. Gerade für Eintöpfe, Schmorgerichte oder größere Fleischmengen ist der Schongarer eine praktische und energiesparende Lösung.
Was genau ist ein Slowcooker?
Es handelt sich um ein elektrisches Küchengerät, das Speisen über viele Stunden bei niedriger, gleichmäßiger Temperatur gart. Im Gegensatz zu Herd oder Backofen wird das Essen nicht ständig beaufsichtigt, sondern kann in Ruhe vor sich hin schmoren. Diese Art der Zubereitung sorgt dafür, dass Fleisch besonders zart wird und Aromen Zeit haben, sich vollständig zu entfalten.
Wie funktioniert das Garen im Slowcooker?
Der Slowcooker arbeitet mit konstanter Wärme, die langsam an den Inhalt abgegeben wird. Statt hoher Hitze setzt er auf Zeit. Dadurch werden auch kräftigere Fleischstücke weich, ohne auszutrocknen. Flüssigkeit verdampft kaum, da der Deckel dicht schließt, was zu saftigen Ergebnissen und aromatischen Saucen führt.
Aufbau und typische Merkmale
Typisch für einen Schongarer ist der herausnehmbare Keramik- oder Steinguttopf, der von einem beheizten Gehäuse umgeben ist. Der Deckel besteht meist aus Glas und schließt relativ dicht. Viele Geräte verfügen über verschiedene Garstufen wie Low und High, teilweise auch über eine Warmhaltefunktion. Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten.
Welche Gerichte eignen sich für den Slowcooker?
Ein Slowcooker eignet sich besonders gut für Schmorgerichte, Eintöpfe, Suppen, Gulasch oder Gerichte wie Pulled Beef und Pulled Pork. Auch Hülsenfrüchte, Bohnen oder vegetarische Gerichte lassen sich problemlos darin zubereiten. Durch die gleichmäßige Hitze gelingen selbst größere Mengen zuverlässig.
Niedrigtemperaturkocher im Küchenalltag
Im Alltag punktet der Slowcooker vor allem durch seine einfache Handhabung. Zutaten vorbereiten, in den Topf geben, einschalten – und Stunden später ist das Essen fertig. Gerade an langen Tagen oder wenn mehrere Portionen benötigt werden, ist das ein großer Vorteil. Viele nutzen ihn auch zum Vorkochen, da sich die Gerichte gut aufwärmen lassen.
Unterschied zu anderen Garmethoden
Der Slowcooker unterscheidet sich deutlich von Schnellkochtopf oder Bräter. Während dort mit Druck oder hoher Hitze gearbeitet wird, setzt der Niedrigtemperaturkocher auf sanftes, langsames Garen. Ähnlichkeiten gibt es zur Kochkiste, da beide Methoden mit gespeicherter Wärme arbeiten. Der Schongarer steuert diese Wärme jedoch elektrisch und konstant.
Praktische Hinweise für das Kochen im Slowcooker
Beim Kochen im Slowcooker sollten Rezepte nicht immer eins zu eins vom Herd übernommen werden. Meist reicht deutlich weniger Flüssigkeit aus, da kaum etwas verdampft. Gewürze entwickeln sich intensiver, weshalb Zurückhaltung beim Würzen sinnvoll ist. Wer Röstaromen möchte, kann Fleisch vor dem Garen kurz anbraten, muss es aber nicht zwingend.
Fazit
Ein Slowcooker ist ein unkompliziertes Küchengerät für alle, die gerne entspannt, planbar und aromatisch kochen. Durch das langsame Garen entstehen besonders zarte Gerichte, die sich gut vorbereiten und mehrfach verwenden lassen. Für Eintöpfe, Schmorgerichte und größere Mengen ist der Schongarer eine sinnvolle Ergänzung im Kochfrau-Alltag.

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