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Deutsche essen im Durchschnitt zu viel Salz. Die WHO empfiehlt nur 5 g Salz pro Tag zu sich zu nehmen, die Risikogruppe der jungen Männer verzehrt fast doppelt so viel. Vor allem Wurst, Käse und Fertigprodukte enthalten viel Salz und eine Fertigpizza deckt den Tagesbedarf häufig schon vollständig. Herauszufinden, wie viel Salz ein Produkt enthält, ist dabei nicht ganz leicht, jedoch durchaus möglich.

Viele Hersteller gegen den Salzgehalt auf der Packung unter „Natrium“ oder „Sodium“ an. Das liegt daran, dass sie zwar nicht dazu verpflichtet sind, den Salzgehalt anzugeben, dies aber, wenn sie es tun, in Natrium angeben müssen. Um herauszufinden, wie viel Salz tatsächlich in dem Produkt steckt, müssen Verbraucher diese Angabe umrechnen. Der Natriumgehalt muss dafür mit dem Faktor 2,54 multipliziert werden. Wer vergesslich oder schlecht im Kopfrechnen ist, erhält Hilfe von der Verbraucherzentrale NRW, die hier einen Salzrechner anbietet. Außerdem hilft folgende Faustregel: Je 100 g sollte der Natriumgehalt 0,59 Gramm nicht übersteigen. So ist es leichter, besonders salzhaltige Lebensmittel zu vermeiden. Ein hohes Risiko besteht dafür vor allem bei Fertigprodukten. Sie enthalten in der Regel besonders viel Salz, wobei häufig gerade Produkte mit weniger Kalorien einen besonders hohen Salzgehalt aufweisen. Verbraucher sollten deswegen unbedingt alle angegebenen Nährstoffe vergleichen. Im Optimalfall sind die Prozentangaben für den Tagesbedarf annähernd gleich.

Doch auch wenn die Angabe auf der Verpackung fehlt, gibt es Möglichkeiten, herauszufinden, wie viel Salz das Produkt enthält. Eine Möglichkeit dazu sind Barcodescanner für das Smartphone, die zusätzliche Hinweise zum Lebensmittel liefern.

Ab 2016 müssen die Hersteller übrigens europaweit Angaben über den Salzgehalt auf der Verpackung abdrucken. Die Angabe in Natrium ist dann nicht mehr verpflichtend. Im Gegenteil soll auch die freiwillige Angabe zwischen Ende 2014 und 2016 in Kochsalzgehalt erfolgen, um den Verbrauchern das Umrechnen zu ersparen.

Zuviel Salz ist deswegen problematisch, weil es den Blutdruck erhöht, was Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur Folge haben kann.

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