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Zwar verrät die Liste der Inhaltsstoffe viel, jedoch gibt es auch einige Ausnahmen. Grundsätzlich erfahren Kunden durch sie jedoch, welche Inhaltsstoffe sich in dem Lebensmittel befinden. Die Reihenfolge der Aufführung verrät außerdem in etwa, welcher Anteil an einer bestimmten Zutat das Produkt enthält.

Dabei richtet sich die Reihenfolge der Angabe nach dem Gewichtsanteil. Eine zusätzliche hilfreiche Information bei Getränken ist, dass Wasser pro einen Liter ungefähr ein Kilogramm wiegt. Deswegen steht Wasser bei den meisten Getränken an erster Stelle. Gewürze, Zusatzstoffe oder Aromen finden sich in der Regel erst an letzter Stelle, da sie im Vergleich zu den anderen Zutaten nur in geringer Menge hinzugegeben werden. Gibt es hinter bestimmten Zutaten eine Prozentangabe, liegt dies in der Regel daran, dass sie auf der Verpackung sichtbar beworben werden. Wer sein Produkt beispielsweise mit „echten Früchten“ bewirbt, muss den Kunden auch darüber informieren, wie hoch der Fruchtanteil ist. Manchmal findet sich diese Information jedoch auch in der Verkehrsbezeichnung. Grundsätzlich ist für diese Angabe die sogenannte QUID-Regelung verantwortlich, die besagt, dass Zutaten, die in der Verkehrsbezeichnung angegeben sind oder durch Bilder oder Worte auf der Verpackung beworben werden, prozentual angegeben werden müssen.

Werden Zutaten bereits im Vorfeld zubereitet und zum Produkt hinzugegeben, müssen auch ihre Inhaltsstoffe angegeben werden. Das ist beispielsweise der Grund dafür, warum „Fruchtzubereitung“ nicht nur auf der Liste der Inhaltsstoffe aufgeführt wird, sondern auch mit „Zucker, Erdbeeren, Pektin“ oder ähnlichen in Klammern angegebenen Zutaten angeführt werden.

Ausnahmen sind unverpackte Waren, bei denen grundsätzlich keine Inhaltsangaben gemacht werden müssen. Bei ihnen müssen lediglich Zusatzstoffe wie Phosphat oder Farbstoffe angegeben werden. Zusatzstoffe müssen allerdings nicht genannt werden, wenn sie keine technologische Bedeutung mehr haben. So verhindert Diphosphat (E 450) beispielsweise, dass Kartoffelpüreeflocken grau werden. Werden die Flocken weiter verarbeitet, muss E450 nicht mehr aufgeführt werden, weil es keine technologische Bedeutung für das Endprodukt hat. Ähnliches gilt für Verarbeitungshilfsstoffe, Trägerstoffe und Lösungsmittel, die nur dann aufgeführt werden, wenn es sich um Allergene handelt.

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