Kochfrau mit Google durchsuchen

Custom Search
Home

Wer sich gerne kohlenhydratarm ernähren möchte, hat bei Fleisch, Fisch und Geflügel sowie Käse und Wurst in der Regel keine großen Probleme. Anders sieht es bei allem Süßen aus. Hier muss man schon ganz genau schauen, was man essen darf und wovon man besser die Finger lässt. Zu den Dingen, die man lieber nicht isst, gehört auch Marmelade - es sei denn, man kauft für viel Geld Low Carb Marmelade oder macht sie selbst.

Als Alternative zu Low Carb Marmelade kann man allerdings auch auf hochwertige Fruchtaufstriche zurückgreifen, die weniger Zucker enthalten. Während die handelsübliche Marmelade bis zu 60% Zucker enthält, werden für diese Konfitüren nur noch 30% Zucker benötigt. Das ist nicht nur gesünder, sondern schmeckt auch besser.
Da ich kein extremer "Low Carbler" bin und Erdbeeren mein absolutes Lieblingsobst ist, lassen sich damit dann auch viele Rezepte mit Erdbeermarmelade verwirklichen. Und wenn man dann nicht ganz so viel davon ist, sondern das Ganze eher genießt, sind es auch nicht soooo viele Kohlenhydrate, die man dabei zu sich nimmt.

Ich gehöre aber zu den Selbermachern und habe daher verschiedene Möglichkeiten, Low Carb Marmelade selbst herzustellen, ausprobiert. Beim dritten Versuch hat es dann auch wirklich gut geklappt.

Fruchtaufstriche kann man wunderbar mit Xylit oder Erythrit süßen. Ich persönlich benötige dabei sogar wesentlich weniger Zuckerersatzstoff als Zucker, weil es mir sonst einfach zu süß wird. Aber - Zucker macht die Marmelade haltbar und das kann natürlich ein Problem bei der selbsthergestellten Marmelade werden. Wichtig ist daher, dass man absolut sauber arbeitet - das heißt, die Marmeladengläser müssen zuerst normal gereinigt werden und dann mit kochendem Wasser ausgespült werden, damit auch wirklich alle Bakterien abgetötet werden. Dabei bitte auch nicht die Deckel vergessen! Am besten ist es, wenn man Gläser und Deckel regelrecht abkocht.

Bild: Meine Low Carb Erdbeermarmelade sieht nicht mehr appetitlich aus (sie ist von diesem Jahr) ist aber durchaus noch essbar - vielleicht im Joghurt...?

Meinen ersten Versuch habe ich mit einer Dose Xucker Marmeladenmischung gemacht. Dabei habe ich gewaschenes und zerkleinertes Obst im Verhältnis 3:1 mit der Marmeladenmischung verrührt und zum Kochen gebracht. Die Marmelade muss mindestens zwei Minuten kochen und anschließend bis zum Abfüllen in die Marmeladengläser am Köcheln gehalten werden. Wem die Marmelade so zu süß wird, kann auch weniger Xucker verwenden.
Mein erster Versuch hat leider nicht so gut geklappt. Die Marmelade war zwar lecker, aber wurde leider nicht richtig fest und verlor sehr schnell ihre Farbe. Ich werde aber auf jeden Fall einen zweiten Versuch starten.

Für meinen zweiten und dritten Versuch verwendete ich Artikel aus der "Hobbythek". Das Verhältnis betrug hier ebenfalls 3:1. Auf 250 g Xylit kamen 15 g Apfelpektin NVM und 3 g Calciumcitrat - beides in Shops erhältlich, die Artikel á la Hobbythek verkaufen.

Der erste Versuch hat wunderbar geklappt. Ich habe Erdbeermarmelade gekocht, die einfach wunderbar aussah und sehr lecker war. Allerdings: Als ich das zweite Glas öffnete, war dort alles voller Schimmel. Ich hatte also nicht sauber genug gearbeitet.

Beim zweiten Versuch habe ich die Gläser also noch sorgfältiger gereinigt und abgekocht. Die Low-Carb-Johannisbeerkonfitüre ist gut gelungen und bisher habe ich auch noch keinen Schimmel entdeckt.

Bild: Die Schwarze Johannisbeermarmelade sieht wesentlich besser als die Erdbeermarmelade aus.

Ärgerlich ist allerdings, dass meine Familie kohlenhydratarm essen zwar "doof" findet, meine selbstgekochte Marmelade aber trotzdem einfach auf isst...

Kochfrau mit Google durchsuchen

Custom Search