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Über den Wert des Kaffees als Frühstücksgetränk schreibt anläßlich einer neulichen Umfrage (ca. 1890) Herr Dr. v. Fetzer aus Stuttgart nachträglich:

"Kaffeeabsud ist nach meinen Erfahrungen eines der wirksamsten Erregungsmittel insbesondere für das Herz, wenn er in starker Konzentration und rein, ohne weiteren Zusatz von Milch oder Sahne, höchstens mit Zucker versüßt, gegeben wird.

Er ist aber nur dann in erwünschter Weise wirksam, wenn er bei Menschen verwendet wird, die nicht zuvor schon durch habituellen Kaffeegenuß gegen die exzitierende Wirkung des Kaffees mehr oder weniger abgestumpft sind.

Um mich deshalb der vorzüglichen erregenden Wirkung dieses Mittels zu begeben, empfehle ich meinen Patienten, im gewöhnlichen Tagesleben auf Kaffee zu verzichten und nur ausnahmsweise denselben zu genießen (wie etwa Champagner ab und zu als Erregungsmittel getrunken werden mag) in Fällen, wo es sich darum handelt, den Körper zu irgend einer größeren physischen oder psychischen Leistung augenblicklich fähig zu machen.

Daraus ergiebt sich, daß ich den Kaffee als regelmäßiges Frühstücksgetränk widerrate und dafür weniger exzitierende Substanzen (wie Theeaufguß mit Milch, Kakao, Schokolade, Suppen etc.) verwende.

Als therapeutisches, speziell als Herzerregungsmittel, verwende ich den Kaffeeaufguß in starker Konzentration mit Vorliebe bei Zuständen, wo die Herzkraft gesunken ist und unzureichend zu werden droht und demnach einer alsbald in Wirksamkeit tretenden starken Erregung bedarf.

In vielen derartigen Fällen hat sich mir ein konzentrierter Kaffeeaufguß als eins der wirksamsten Erregungsmittel für das erschlaffte Herz erwiesen.


 

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