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Jetzt ist es bald wieder soweit: Die Marmeladenkoch- und Einmachsaison beginnt. Dabei muss man gar keinen eigenen Garten haben, in dem man das Obst ernten kann, denn schließlich müssen es heutzutage keine riesigen Mengen mehr sein, die man zu Marmelade oder Gelee verarbeitet. Kleine Mengen reichen durchaus und sorgen auf jeden Fall für Abwechslung auf dem Frühstückstisch. Im folgenden findest du einige Tripps und Tricks, die Oma schon wusste und die auch heute noch weitgehend gültig sind.

1. Obst nach Saison einkaufen, denn dann schmeckt es nicht nur am besten, sondern ist auch am preisgünstigsten.

2. Egal ob Marmelade oder Eingekochtes - wichtig ist, dass die Einmach-, Marmeladen- und Honiggläser peinlich sauber sind. Sie müssen (am besten in der Geschirrspülmaschine) gespült und anschließend ausgekocht werden. Das Auskochen sollte direkt vor Gebrauch erfolgen.

3. Wer die Gläser von gekaufter Marmelade oder Honig aufbewahrt und neu befüllt, sollte besonders auf die Deckel achten. Gerade beim Honigglas besteht der Deckel zum Beispiel oft aus Kunststoff. Sowohl Deckel als auch Gläser kann man problemlos im Internet bestellen.

4. Beim Einfüllen in die Gläser sollte man einen Trichter verwenden, damit das Füllgut den Glasrand nicht verunreinigen kann. Hier kann sich sonst später leicht Schimmel bilden und das Eingekochte oder die Marmelade verderben.

5. Ein Tipp aus Omas Schatzkiste: Ein Trockentuch oder Handtuch nass machen, auswringen und die leeren Gläser darauf stellen. Wer möchte, stellt dann noch einen Silberlöffel ins Glas und verhindert so, dass die Gläser beim Einfüllen der kochenden Marmelade zerspringen.

Ich habe keine Ahnung, ob es tatsächlich daran liegt, aber mir ist noch nie ein Glas zersprungen. Da ich diese "Technik" sowohl in der Schule im Hauswirtschaftsunterricht als auch von meiner Mutter gelernt habe, handelt es sich - gerade bei dem Silberlöffel - mittlerweile wohl eher um ein liebgewonnenes "Ritual", denn ich glaube, bei der heutigen Qualität der Gläser ist dies nicht mehr notwenig. Auf keinen Fall könnte ich persönlich aber darauf verzichten, die Gläser auf ein nasses Tuch zu stellen.

Fürs Einkochen benötigt man übrigens nicht unbedingt Einmachgläser, man kann auch Dosen verwenden. In alten Büchern habe ich dazu Rezepte gefunden, allerdings habe ich bis vor wenigen Tagen keine Ahnung gehabt, woher ich die Dosen bekommen kann. Jetzt bin ich schlauer, denn bei www.flaschenbauer.de gibt es nicht nur Gläser und Flaschen in allen möglichen Variationen, sondern tatsächlich auch Dosen zum Einkochen. Jetzt fehlt mir nur noch eine Bezugsquelle für ein Dosenverschließgerät (falls das so heißt) und schon kann ich auch das Einkochen in Dosen ausprobieren. :-)

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