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Auch als Aufschnitt kann man diese Bratenspeisen verwenden, wenn sie übrig bleiben. Am besten aber schmeckt Aufschnitt, wenn er aus gemischten Hülsenfrüchten, 3/4 Pfund Bohnen und 1/4 Pfund Linsen bereitet wird.

Man behandelt ihn wie Erbsenbraten, füllt ihn aber in ein Stück zusammengenähten Mull (sehr fest) in der Form einer Wurst, bindet diese oben und unten fest, eine Schlinge zum Aufhängen zugebend, und läßt sie beim Metzger einen Tag räuchern.
Diese Zubereitung gibt einen Brotbelag, der täuschend nach Leberwurst schmeckt.

Wird dieser Aufschnitt nicht gleich verbraucht (1 Pfund Hülsenfrucht gibt ca. 3 Pfund Wurst) ist es besser, man entfernt ihn aus dem Mull, treibt ihn noch einmal durch die Hackmaschine und drückt ihn in eine gut verschließbare tönerne Pastetenform.

Man kann die Masse auch nur aus Bohnen bereiten, sie mit Tomatenmark und rotem Rübensaft färben, mit Cervesaltwurstgewürze würzen, und sich so schöne Aufschnittplatten herstellen. Mit Sooleiern, Tomaten, Rettig, Radieschen, kann man solche Platten noch reichhaltiger gestalten.

Der Gesundheit zuträglicher ist es natürlich, wenn man sich nur auf einheimische Gewürze beschränkt. Man kann diese geräucherten Sachen auch in Scheiben gebraten als Beilagen zu Kraut und Kartoffelbrei verwenden.
Da diesen Speisen immer eine gewisse Trockenheit eigen ist, genießt man sie, sofern sie nicht als Beilagen für Gemüse dienen, mit reichlich Tunken.

 

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