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Hase und Gans spielen jetzt in der Besetzung der Mittagstafel eine Hauptrolle. Es dürfte unseren Hausfrauen daher nicht unwillkommen sein, zu erfahren, auf welche Weise man das Alter dieser Tiere leicht ermitteln kann. Man höre also zu:

Im allgemeinen erkennt man die Gans an den Federn, den Hasen an seinen Läufen.

Sind die Nägel an den Zehen der Hasen, namentlich an den Hinterläufen noch schwarz, etwas spitz und scharf, so hat man es mit einem diesjährigen Hasen zu tun. Sind die Nägel hingegen abgelaufen, und an den Hinterläufen grau, so ist Lampe ein älteres Tier. Auch achte man bei dem Hasen auf die Augen. Sind dieselben schon eingefallen, so ist der Hase schon mehrere Tage tot.

Um das Alter der Gänse zu ermitteln, muß man, wie bereits erwähnt, auf die Federn achten. Es befinden sich am äußersten Rücken eines jeden Gänseflügels, dicht bei den größten Schwungfedern, zwei kleine besonders festsitzende, schmale, spitze und harte Federchen. An der größeren derselben zeigt sich nach Ablauf des ersten Jahres eine kleine Rinne, die aussieht, als ob der Kiel durch eine dreikantige Feile quer eingekerbt wäre. Nach Ablauf jedes weiteren Jahres bildet sich eine neue Rinne, die Zahl derselben zeigt somit das Alter der Gans an.

Unsere Hausfrauen mögen diese Fingerzeige bei ihren Einkäufen für die Mittagstafel beachten, sie werden es uns Dank wissen. Ein junger Hase und eine junge Gans gehören nun einmal, wie schon eingangs erwähnt, zu den Zierden der gegenwärtigen Mittagsmahlzeiten. Alte Hasen und alte Gänse sind aber leicht dazu angetan, dem Hausherrn die gute Laune am Mittagsmahl zu verderben.
 

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