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Andere Länder, andere Sitten - und andere Trinkgewohnheiten beim Kaffee. Hier habe ich euch einige Rezepte aus verschiedenen Ländern zusammen getragen, die wir auch hier bei uns problemlos zubereiten können.

Die Kaffeezubereitung ist nicht überall gleich und manchmal für uns auch nicht einfach nach zu vollziehen. So werden oft die grünen Bohnen direkt vor der Zubereitung des Kaffees geröstet. Spätestens dann funktioniert die ganze Sache für mich nicht mehr so einfach, denn wo bekomme ich so einfach mal grüne Kaffeebohnen her? Aber es gibt auch so genügend Rezepte zum Ausprobieren.

Den Anfang macht der türkische Mokka und das arabische Kaffeegewürz. Weitere Informationen über Kaffee - unter anderem ein "Kaffee ABC" findest du bei Kaffee Partner.

Griechenland

Mehr als 35 Jahre ist es her, dass ich das erste Mal in einem griechischen Restaurant Mokka trank. Direkt anschließend wurde mir aus meiner Mokkatasse die Zukunft vorausgesagt. Die Voraussage trat nicht ein, aber kurze Zeit später lernte ich von meiner Nachbarin, die mit einem Griechen verheiratet war, wie man Mokka kocht. Außerdem zeigte sie mir, wie wie man selbst die Zukunft aus der Mokkatasse lesen kann. Von da an trafen wir uns regelmäßig zum Mokkatrinken und hatten viel Spaß beim Lesen unserer Zukunft. Den Mokka kauften wir bei einem türkischen Händler in der Nähe, zubereitet wurde das Getränk in einem "Ibrik" oder "Briki", einem kleinen langstieligen "Kännchen".

Pro Mokkatasse benötigt man einen Teelöffel Mokka (sehr fein gemahlener Kaffee), einen Teelöffel Zucker und eine (Mokka-)Tasse Wasser. Das Wasser wird in den Ibrik gegeben und zum Kochen gebracht. Dann wird der Zucker hineingegeben und zum Schluss das Mokkapulver. Ich muss allerdings gestehen, dass ich meistens einfach alles zusammenmische und dann in den Ibrik gebe. Das Ganze wird wieder aufgekocht, dabei bildet sich Schaum. Wenn der Mokka fast überkocht, wird der Ibrik kurz vom Herd genommen, so dass der Schaum sich wieder setzt. Dann wird das Aufkochen noch zwei bis dreimal wiederholt. Nachdem der Mokka in die Mokkatäschen gefüllt wurde, lässt man diese noch kurz stehen, damit sich das Kaffeepulver setzen kann und nicht mitgetrunken wird.

Wer mag, kann den Mokka (vor dem Kochen) noch mit Gewürzen wie Kardamom oder Zimt verfeinern.

Äthiopien und Eritrea

Seit wir mit Asylbewerbern aus Eritrea befreundet sind, kommt regelmäßig unser "Herdkännchen" (siehe Bild oben) zum Einsatz. Eigentlich für die Zubereitung von Espresso gedacht, kann man in ihm auch Mokka zubereiten. Auch hier kann man vor dem Kochen noch verschiedene Gewürze zugegeben - vor allen Dingen Kardamom.

Arabisches Kaffeegewürz

Nicht nur Mokka, sondern auch anderem Kaffee kann man Gewürze beifügen. Wem ein einzelnes Gewürz nicht genug ist oder wer sich unsicher ist, welche Gewürze er mischen soll, kann sich ein arabische Kaffeegewürzmischung selbst zubereiten.

Man benötigt dafür Kardamom, Nelken, Piment, Pfeffer, Zimt, Muskatnuss und Vanille. Die Zutaten werden im Mörser zerkleinert (Inhalt der Kardamomkapseln, Nelken, Piment und Pfeffer) und in der Pfanne leicht angeröstet. Dann gibt man Zimt und Muskatnuss dazu und lässt das Pfännchen noch einen Moment auf dem Herd. Zum Schluss gibt man noch etwas Bourbon-Vanille dazu. Fertig ist die Gewürzmischung.

Die fertige Mischung bewahrt man luftdicht, dunkel und trocken auf. Im Kühlschrank hält es sich dann etwa 3 Monate lang. Wer sich das nicht zutraut, kann das Arabische Kaffeegewürz aber auch fertig kaufen.

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